nordklang

St.Gallen 23.-26. Februar 2012


Bands

reptile youth  | ring them bells  | Prinspóló + Stahlberger  | Slaraffenland  | Pil og liv  | Impuls trio  | angu  | marie fisker  | FUNI  | Synne sanden  | Einar stray  | anne Máddji Heatta / Per Tor Turi / Magnus Vuolab + Bindlischuppel  | Messer kvartetten  | 

Reptile youth

Dänemark | Grabenhalle, Sa. 23:00 Uhr

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Diese Dänen zünden gerne Clubs an - natürlich sprichwörtlich. Hier werden die Verstärker aufgedreht und abgetanzt als ob die Hose brennen würde. Reptile Youth (früher Reptile and Retard) haben zwar noch keinen einzigen Ton veröffentlicht, sind aber schon um den halben Globus getourt. Ausgerüstet mit Laptops, Keyboard und Masken beamen sich Mads Damsgaard und Esben Valløe durch die Clubs. In diesem Jahr veröffentlichen sie ihr Debütalbum, welches mit den Produzenten von Hot Chip und The Cure aufgenommen wurde.


 
 

Ring them bells

Dänemark | Grabenhalle, Sa. 20:30 Uhr

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In ihrer Heimat sind Ring Them Bells eine Art dänische All-Star-Truppe. Denn: In den letzten Jahren haben die vier Bandmitglieder schon bei Acts wie Our Broken Garden, Lampshade Munck//Johnson, Diefenbach, Campsite, oder Glorybox mitgespielt und sind so durch ganz Europa getourt. Seit letztem Jahr spannen Johannes Nidam, Jan Johansen, Johannes Dybkjær Andersson und Moogie Johnson nun zusammen und präsentieren am Festival ihren Noise-Rock'n'Roll mit Psychedelica Einschlag.
 



Prinspóló + Stahlberger

Island / Schweiz | Palace, Sa. 20:30 Uhr

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Als kleiner Junge verdiente Svavar Pétur, Kopf der Gruppe Prinspóló sein Sackgeld auf einem Bauernhof mitten in der Isländischen Pampa. Hört man sich den Erstling «Jukk» an, ist gewiss: Diese Ära ist nicht spurlos an ihm vorbei gegangen. Eingängige Indiefolk-Takte verweben sich mit einem Hauch durchdachten Lofi-Country. Zieht man musikalische Vergleiche zu hiesigen Künstlern, denkt man sofort an die Ostschweizer Band Stahlberger. Warum also nicht die beiden miteinander auf eine Bühne stellen? Man kann sich auf eine spannende Reykjavík-St.Gallen-Kollaboration freuen!
 

Slaraffenland

Dänemark | Palace, Sa. 23:00 Uhr

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Seit fast zehn Jahren machen die Mitglieder von Slaraffenland schon zusammen Musik. In dieser Zeit haben sie permanent an ihrem Sound getüftelt, der zwischen Rock und Pop, Jazz und experimentellen Klängen pendelt. Die meisten Bandmitglieder kennen sich schon seit der Kindheit – darum sind sie auch live ein eingespieltes Team. Aktuell arbeiten die Dänen an einem neuen Album das Ende Jahr veröffentlicht werden soll. An ihrem exklusiven Auftritt am Nordklang werden sie mit den neuen Tracks experimentieren.
 

Pil og liv

Dänemark | Hofkeller, Sa. 20:00 Uhr + Kellerbühne, Sa. 21:30 Uhr
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Obschon sich die Schwestern Pil und Liv als Hi-Fi-Freaks bezeichnen, spielen sie ihre Shows mit nur einer einzigen akustischen Gitarre. Ihre Lieder sind geprägt von leichten, schwebenden Melodien, welche durch die Schwere der Texte einen persönlichen Charakter erhalten. Drei Singles haben die zwei Däninnen - gerade mal 19 und 20 Jahre alt – bisher veröffentlicht. Am Nordklang Festival werden sie Neugier auf ihr erstes Album «Hangovers» wecken, das Ende März veröffentlicht wird.
 

impuls trio

Dänemark | Hofkeller, Sa. 21:30 Uhr
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Mit Violine, Akkordeon, Gitarre, Mandoline und Gesang reichert das Impuls Trio traditionelle dänische Fiddler-Musik mit einem modernen Touch an. Auch einzeln sind die drei Bandmitglieder in der Musikszene aktiv. So hat zum Beispiel der Violinenspieler Kristian Bugge 2006 einen Preis bei den dänischen Music Awards abgeräumt. Jesper Vinther gilt als einer der besten Akkordeon-Spieler des Landes und spielt gleich mehreren Bands mit und Sänger John Bæk hat seit den 90er-Jahren die Folk-Szene mitgeprägt.
 

angu

Grönland | Hofkeller, Sa. 23:00 Uhr

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Der grönländische Singer/Songwriter Angu Motzfeldt hat als Teenager mit seinem Keyboard angefangen Musik zu komponieren. Bald wechselte er zur Gitarre und schrieb neben eigenen Songs auch Stücke für andere Künstler. Mit seinem melancholischen Pop-Sound und den englischen Texten machte er sich schnell einen Namen in der Heimat. Sein Debütalbum wurde in Grönland 5000 Mal verkauft – bei einer Einwohnerzahl von 56'000 ein voller Erfolg.
 


marie fisker

Dänemark | Kellerbühne, Sa. 20:30 Uhr

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Die Stimme von Marie Fisker, dunkel im Ton, brüchig und rau verleiht ihren Songs die typisch nordische Melancholie. Ihre Musik, sparsam instrumentiert bewegt sich zwischen Country und Singer/Songwriter. Kooperationen mit anderen Musikern ist ein grosser Bestandteil ihres Schaffens. So lies sie drei Songs aus ihrem Debütalbum «Ghost Of Love» von anderen Musikern neu vertonen. Ausserdem ist ihre Stimme bei einem Song des dänischen DJs und Produzenten Trentemøller zu hören.
 

funi

Island | Auftriff fällt aufgrund Erkrankung der Künstler aus!!!
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FUNI ist ein altes isländisches Wort für Feuer. Hinter dem Pseudonym stecken Bára Grímsdóttir und Chris Foster. Seit sie sich im Jahr 2000 auf einem Festival kennengelernt haben machen sie gemeinsam Musik. Bekannt ist das Duo für den kraftvollen Gesang auch im einzigartigen isländischen tvísöngur Harmonie Stil. Bei ihren Auftritten kombinieren die beiden die Gitarre mit traditionellen Instrumenten, wie der Íslensk fiðla und die Langspil, die nur noch von wenigen Leuten in Island gespielt werden.
 

synne sanden

Norwegen | Kellerbühne, Sa. 23:00 Uhr

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Erst letzten Herbst hat Synne Sanden ihr Debütalbum «When nobody's around» herausgebracht. Die Singer/Songwriterin kreiert darauf eine musikalische Landschaft zwischen minimalistischen Electronica-Klängen, Jazz und experimentellen Pop – die 21-Jährige schreibt und singt, als ob sie nie etwas anderes getan hätte. Für ihre erste Platte hat die Norwegerin unter anderem mit Pål Moddi Knutsen zusammengearbeitet, der 2010 am Nordklang Festival gespielt hat.
 


einar stray

Norwegen | Pfalzkeller, Sa. 20:00 Uhr

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Barfuss am Klavier, die Augen geschlossen, den Kopf sanft hin und her wiegend – der 21jährige Norweger Einar Stray wirkt bei seinen Auftritten, als verschmelze er mit seiner Musik. Auf seinem Debutalbum bildet ein meistens episches, manchmal virtuoses Piano den Klangteppich. Darauf entwickeln sich süss-melancholische Klangwelten, die den Zuhörer schon spätestens nach den ersten zwanzig Sekunden komplett einsaugen. Begleitet wird Stray von insgesamt fünf Musikern an klassischen Instrumenten wie etwa Akkordeon, Violine und Cello.
 


anne Máddji Heatta / Per Tor Turi / Magnus Vuolab + Bindlischuppel

Norwegen / Schweiz | Pfalzkeller, Sa. 21:30 Uhr

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Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd. Am Festi- valabend treffen im Pfalzkeller nicht nur verschiedene Generationen, sondern auch verschiedene Kulturen aufeinander. Drei Musiker aus Lappland stehen zusammen mit Bindlischuppel aus Urnäsch, auf der Bühne. Hier begegnen sich die Traditionen des Appenzeller Naturjodels und die des Joik der Sapmi. In Lappland sprechen nur noch rund 25'000 Personen eine der samischen Sprachen. In Finnland, Norwegen und Schweden ist Samisch eine offiziell anerkannte Minderheitssprache.

Anne Máddji Heatta ist in Nord-Norwegen aufgewachsen. In ihren Songs singt sie in ihrer Muttersprache – Sapmi, ebenso wie Per Tor Turi (58) und Magnus Vuolab (56). Am Festivalabend teilen die Künstler aus dem hohen Norden die Bühne im Pfalzkeller mit Bindlischuppel. Die alte Gruppe Silvesterchläuse hat das «Chlausen» während fast 40 Jah- ren wesentlich mitgeprägt. Im Jahr 2000 hat Bindlischuppel mit dem «Chlausen» aufgehört - bestehen blieb aber die Tradition des Zäuerlis (Appenzeller Naturjodel).Die Musiker aus Nord und Süd treffen sich kurz vor dem Festival zum ersten Mal in St. Gallen und werden dann unter Regie von Kim Nyberg (Afenginn/Dánjal) den Auftritt vorbereiten.
 


 


messer kvartetten

Dänemark | Pfalzkeller, Sa. 23:30 Uhr

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Messer Kvartetten – so nennt sich das erste elektrisch verstärkte Streichquartett aus Dänemark. Und: Wenn die vier jungen Musikerinnen aus Dänemark loslegen, katapultieren sie die Zuschauer in ein Kabinett mit verzerrten Klängen und einer Melange aus Minimal-Musik und Avantgarde, Banalität, Brutalität und Schönheit - womit sie jegliche Genregrenzen sprengen.